Auktion 120 · Los 2990
Gossen, H. (Fa.)
Neubau Südhalle Schlesischer Bahnhof Berlin
Gossen, H. (Firma). Neubau Südhalle Schlesischer Bahnhof Berlin. 1 Textblatt. Mit 11 mont. Silbergelatineabzügen von Max Krajewsky. 34 x 32 cm. OKart.-Album mit Kordelbindung. Berlin 1937.
Fotoalbum über die Bauarbeiten am Berliner Schlesischen Bahnhof, dem "Tor zum Osten". Dem Textblatt ist zu entnehmen, dass die Südhalle in vier Bauabschnitten von 1934 bis 1937 ausgeführt wurde und dass die Konstruktion ein Gesamtgewicht von 1710 t aufwies. Die Aufnahmen stammen von Max Krajewsky (1892-1972), der neben Arthur Köster und Emil Leitner zu den bedeutendsten Architekturfotografen seiner Zeit gezählt wird. Krajewsky hinterließ ein umfangreiches Werk, dessen Ausmaß bisher nur erahnt werden kann, da weder Negative oder Glasplatten noch das Archiv des Fotografen überliefert sind. Alle Abzüge (17,5 x 23,5 cm) tragen unten den Blindstempel des Fotografen. Sie zeigen u. a. die alte Dachkonstruktion, die Montage der "Hallenbinder", die "Ost- (bzw.) Westschürze" und das von Hakenkreuzfahnen gesäumte Richtfest. Lose beigegeben sind zwei weitere Fotos, die die Mitarbeiter des Gewerks bei der Feier des Baues zeigen, an weiß gedeckten Tischen mit Biergläsern darauf und Hakenkreuzfahnen an den Wänden. Die 1881 gegründete Firma Gossen in Berlin-Reinickendorf war einer der renommiertesten Stahlbaubetriebe. Sie bestand bis 1967. – Wohlerhalten.
Fotoalbum über die Bauarbeiten am Berliner Schlesischen Bahnhof, dem "Tor zum Osten". Dem Textblatt ist zu entnehmen, dass die Südhalle in vier Bauabschnitten von 1934 bis 1937 ausgeführt wurde und dass die Konstruktion ein Gesamtgewicht von 1710 t aufwies. Die Aufnahmen stammen von Max Krajewsky (1892-1972), der neben Arthur Köster und Emil Leitner zu den bedeutendsten Architekturfotografen seiner Zeit gezählt wird. Krajewsky hinterließ ein umfangreiches Werk, dessen Ausmaß bisher nur erahnt werden kann, da weder Negative oder Glasplatten noch das Archiv des Fotografen überliefert sind. Alle Abzüge (17,5 x 23,5 cm) tragen unten den Blindstempel des Fotografen. Sie zeigen u. a. die alte Dachkonstruktion, die Montage der "Hallenbinder", die "Ost- (bzw.) Westschürze" und das von Hakenkreuzfahnen gesäumte Richtfest. Lose beigegeben sind zwei weitere Fotos, die die Mitarbeiter des Gewerks bei der Feier des Baues zeigen, an weiß gedeckten Tischen mit Biergläsern darauf und Hakenkreuzfahnen an den Wänden. Die 1881 gegründete Firma Gossen in Berlin-Reinickendorf war einer der renommiertesten Stahlbaubetriebe. Sie bestand bis 1967. – Wohlerhalten.
- Maße
- *
- Schätzpreis
- 500–800 €