Auction 120 · Lot 3360
Schmidt, Andreas
Die erwiesene Göttliche Zorn-Macht
Schmidt, Andreas. Die erwiesene Göttliche Zorn-Macht, in Offenbahrung und Heimsuchung heimlicher Sünden, sonderlich: Des entsetzlichen Raubes, auf dem Königl. Preußis. Schlosse zu Berlin, von zweyen frechen und untreuen Bedienten, dem gewesenen Castellan Runcken, und dem Hoff-Schlösser Stieffen, lange und vielmahls verübt, und nach Urtheil und Recht, andern zur Warnung 1718. den 8. Junii an ihnen hart bestrafft. Zusambt ihrer Bekehrung und Zubereitung zum Tode. 220 S. Ohne das gestochene Frontispiz. 20 x 16,5 cm. Neuerer Halbpergamentband. Berlin, Johann Andreas Rüdiger, 1719.
VD18 11597496. Berlin-Bibliographie 672. – Erste Ausgabe, einer von mehreren zeitgenössischen Berichten über den spektakulären Diebstahl im Berliner Münzkabinett im Jahre 1718 durch den ehemaligen Castellan Valentin Runck und den Hof-Schlosser Daniel Stieffen, die beide öffentlich hingerichtet wurden. Die Bestrafung wird weniger aus juristischer Sicht, sondern eher als eine moralisch-theologische Notwendigkeit dargelegt. Der Bürger Preußens sollte nachlesen können, dass in seinem Staate allein der König und die Kirche seinem Handeln unerbittlich Grenzen setzen dürfen. – Ohne das gestochene Frontispiz. Braunfleckiges, sonst wohlerhaltenes Exemplar. – Dabei: Wahrhaffter Theologischer Bericht, von der Bekehrung und Ende des welt-beruffenen Maleficanten Valentin Runcks, gewesenen Castellans auf dem Königlichen Schloß zu Berlin, Welcher Wegen begangenen abscheulichen Diebstals in den Königlichen Gemächern und Schatz-Cammer, den 8. Junii 1718 Zur wohlverdienten Straffe gezogen worden. 4 Bl., 52 S. 18,5 x 15,5 cm. Spätere Broschur. Berlin, Johann Andreas Rüdiger, 1719. – Berlin-Bibliographie 672. – Titel verso gestempelt, schwache Braunflecken.
VD18 11597496. Berlin-Bibliographie 672. – Erste Ausgabe, einer von mehreren zeitgenössischen Berichten über den spektakulären Diebstahl im Berliner Münzkabinett im Jahre 1718 durch den ehemaligen Castellan Valentin Runck und den Hof-Schlosser Daniel Stieffen, die beide öffentlich hingerichtet wurden. Die Bestrafung wird weniger aus juristischer Sicht, sondern eher als eine moralisch-theologische Notwendigkeit dargelegt. Der Bürger Preußens sollte nachlesen können, dass in seinem Staate allein der König und die Kirche seinem Handeln unerbittlich Grenzen setzen dürfen. – Ohne das gestochene Frontispiz. Braunfleckiges, sonst wohlerhaltenes Exemplar. – Dabei: Wahrhaffter Theologischer Bericht, von der Bekehrung und Ende des welt-beruffenen Maleficanten Valentin Runcks, gewesenen Castellans auf dem Königlichen Schloß zu Berlin, Welcher Wegen begangenen abscheulichen Diebstals in den Königlichen Gemächern und Schatz-Cammer, den 8. Junii 1718 Zur wohlverdienten Straffe gezogen worden. 4 Bl., 52 S. 18,5 x 15,5 cm. Spätere Broschur. Berlin, Johann Andreas Rüdiger, 1719. – Berlin-Bibliographie 672. – Titel verso gestempelt, schwache Braunflecken.
- Dimensions
- 20 * 16,5
- Estimate
- 250–350 €